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Warum Edeka und Rewe beim WM-Umsatz skeptisch sind

Die Fußball-WM steht vor der Tür, doch Edeka und Rewe rechnen nicht mit einem Umsatzschub. Ist das die neue Realität des Sportmarketings?

Felix Fischer//1 Min. Lesezeit

Die Weltmeisterschaft steht vor der Tür, aber Edeka und Rewe rechnen nicht mit einem Umsatzanstieg. Das mag für viele überraschend sein, schließlich haben solche Großereignisse in der Vergangenheit oft für einen Boom bei Verkaufszahlen gesorgt. Doch ich denke, die Gründe für diese Skepsis sind vielfältig und erfordern ein näheren Blick.

Zuerst einmal ist da die veränderte Einkaufsgewohnheit der Verbraucher. In den letzten Jahren haben wir einen klaren Trend hin zu bewusstem Einkaufen beobachtet. Menschen möchten nicht nur ihre Lebensmittel kaufen, sondern achten auch darauf, woher sie kommen und welche Qualität sie haben. Die WM-Artikel, die oft schnelllebig und weniger nachhaltig sind, haben da oft einen schweren Stand. Man könnte fast sagen, die Leute haben das Interesse an Fanartikeln verloren, die nicht wirklich einen Mehrwert bieten.

Ein weiterer Punkt ist die Konkurrenz durch Online-Shopping. Wenn du dir überlegst, wo du dein Geld ausgibst, sind Optionen wie Amazon oder andere Online-Plattformen nur einen Klick entfernt. Diese Anbieter haben oft spezielle Angebote und einen bequemeren Zugang. Du könntest denken, dass ein schönes WM-Produkt im Laden mehr zum Kauf anregt – aber die Realität sieht anders aus. Online-Shopping ist oft günstiger und weniger aufwendig.

Ein Gegenargument könnte sein, dass die WM immer ein großes Event ist und Menschen dazu animiert, mehr auszugeben. Aber das sehe ich nicht so klar. Die Begeisterung kann zwar kurzfristig ansteigen, doch der langfristige Konsumtrend zeigt, dass Menschen heute smarter einkaufen. Wenn Edeka und Rewe also nicht mit einem Umsatzschub rechnen, sind sie wahrscheinlich realistischer als viele von uns denken.

Also, wenn du das nächste Mal im Supermarkt stehst und die WM-Artikel siehst, überleg dir, ob sie wirklich das sind, was du willst. Vielleicht ist der Hype nicht mehr so stark wie früher und es ist an der Zeit, neue Wege zu finden, um das Event zu feiern, das wirklich zu uns passt. Vielleicht haben wir uns auch einfach verändert – und das ist auch okay!